Schana Tova

OB und Stadtverordnetenvorsteherin übermitteln Neujahrsgrüße an Jüdische Gemeinde
(pia) Oberbürgermeisterin Petra Roth und Stadtverordnetenvorsteherin Bernadette Weyland haben Salomon Korn, dem Vorsitzenden des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, und deren Mitgliedern zum jüdischen Neujahrsfest ihre besten Wünsche übersandt.

Von Donnerstag an feiern Juden in aller Welt Rosch Haschana, mit dem nach dem jüdischen Kalender das Jahr 5772 beginnt. Die Festlichkeiten erreichen nach einer Reihe hoher Feiertage mit dem Versöhnungsfest Jom Kippur ihren Höhepunkt.

In dem gemeinsam unterzeichneten Schreiben heißt es: „An diesen Festtagen stehen für die Gläubigen die innere Einkehr und Gewissensforschung im Zentrum ihres Handelns, und die Menschen lassen das Geschehene noch einmal Revue passieren. Vor diesem Hintergrund schließen wir in unsere Gedanken zum Jahreswechsel ebenfalls die Menschen ein, die einst in unserer Stadt lebten und während der schrecklichen Zeit des Nationalsozialismus wegen ihres jüdischen Glaubens oder ihrer jüdischen Herkunft unfassbares Leid erfuhren.

Die Erinnerung an dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte ist für uns, die wir in der Politik und Gesellschaft Verantwortung tragen, zugleich stetige Mahnung, für eine weltoffene Stadt in einem demokratischen Land einzutreten, ohne Rechtsextremismus und Antisemitismus.“

Zugleich dankten Stadtoberhaupt und erste Bürgerin Korn für die gute und von gegenseitigem Vertrauen geprägte Zusammenarbeit. „Wir bauen auch in der Zukunft auf ein angenehmes Miteinander“, so OB und Stadtverordnetenvorsteherin in ihrem Schreiben.


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