Frankfurter Bürgerhaushalt 2013 startet am 18. November

Frankfurter Bürgerhaushalt 2013 startet am 18. November
Stadt erwartet kreative Vorschläge zu Verbesserungs- und Sparmaßnahmen
(pia) Zum ersten Mal können sich die Frankfurter Bürger aktiv zu Wort melden, wenn es um die Verteilung der Gelder im Stadthaushalt 2013 geht. Auftakt zum so genannten Bürgerhaushalt sind zwei Informationsveranstaltungen am Donnerstag, 17. November, im Saalbau Südbahnhof und am Montag, 21. November, im Saalbau Bornheim. Ab Freitag, 18. November, startet die Bürgerbeteiligungsphase, in der Vorschläge abgegeben werden können.

„Die Frankfurterinnen und Frankfurter haben die Möglichkeit, ihre Vorschläge über die Internetplattform www.ffm.de, per Postkarte, Brief, Fax, Telefon oder bei den mobilen Teams abzugeben. Äußern kann man sich zu jedem Thema des Haushaltes. Ich bin sehr gespannt auf die Einreichungen“, sagt Stadtkämmerer Uwe Becker, der federführend für den Bürgerhaushalt verantwortlich zeichnet. Bis zum 18. Dezember läuft diese erste Phase, in der neben dem Einstellen auch das Bewerten und Kommentieren der Vorschläge möglich ist.

Die 100 Vorschläge mit den meisten Stimmen werden am 20. Dezember vorgestellt und anschließend in einem aus neutralen Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern zusammengesetzten Workshop beurteilt. Abschließend werden im Frühjahr des kommenden Jahres die Workshop-Ergebnisse der Stadtverordnetenversammlung zur Entscheidung vorgelegt.

Die groß angelegte Informationskampagne, die alle Frankfurter auf den erstmaligen Bürgerhaushalt der Stadt aufmerksam machen soll, gibt dem allseits bekannten FFM eine neue Bedeutung: FFM – Frankfurt fragt mich! Informationen erhalten die Bürgerinnen und Bürger zum einen aus der Zeitung zum Bürgerhaushalt, die in der kommenden Woche an 230.000 Haushalte zugestellt wird, zum anderen über die stadtweiten Plakatmotive, die beispielhafte Anregungen für Vorschläge geben sollen. Ergänzt wird die Kampagne durch Flyer, Zeitungsanzeigen und ein mobiles Team, das einen Monat lang in ganz Frankfurt unterwegs sein wird.

Für die erstmalige Durchführung des Bürgerhaushalts wurden 1,2 Millionen Euro budgetiert. Diese gliedern sich auf in 300.000 Euro für die Vorbereitungsphase, 550.000 Euro für die Informationskampagne, 300.000 Euro für die beiden Bürgerbeteiligungsphasen und 50.000 Euro für weitere Ausgaben.


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