1.100 Limburger Ministranten auf dem Weg nach Rom Gemeinsamer Auftakt zur Ministrantenwallfahrt 2014 FRANKFURT (hk) 1.100 Ministrantinnen und Ministranten aus dem Bistum Limburg sind am Sonntag, 3. August, in insgesamt 21 Reisebussen nach Rom aufgebrochen. Dort werden sie Teil einer 50.000 Messdiener umfassenden Wallfahrtsgruppe sein. Bis zu Ihrer Rückkehr nach Deutschland am 11. August werden sie ein vielfältiges Programm erleben: Von einem exklusiv für die Ministrantenwallfahrt gestalteten Abendgebet mit Papst Franziskus, über ein „Blind Date“ mit Messdienern anderer Bistümer, einen Diözesangottesdienst im Petersdom oder einen Tagesausflug nach Assisi –langweilig wird es ihnen sicher nicht. „Aufbruch und Sendung“ lautete das Thema des Aussendungsgottesdienstes mit Weihbischof Dr. Thomas Löhr, der die Limburger Ministranten auch auf die Wallfahrt begleitet. Wie die Jünger und Gott-Suchenden im Tagesevangelium von der Speisung der 5.000, werde es auch auf der nun beginnenden Rom-Wallfahrt darum gehen, sich auf Neues einzulassen, ermutigte Löhr die Jugendlichen. „Wie gehe ich mit dem Fremden um? Espresso – gelato – latte macchiato, ok, aber bitte kein Frühstück ohne Nutella?“ Offenheit, so der Weihbischof, gehöre dazu, wenn man reist. Offenheit für das Andere und für den Anderen. Einlassen – Hören – Empfangen – Weitergeben Das Wunder hätten die Jünger im Evangelium nicht erlebt, weil Jesus ihrem Wunsch gefolgt sei. Erst im Einlassen auf Jesus, im Hören seiner Worte, dem Empfangen des Brotes aus seinen Händen und dem handelnden Weitergeben an die Hungrigen habe sich das Wunder Jesu damals vollziehen können. „Dort, wo wir auch heute so leben können sich Jesu Wunder auch heute vollziehen“, sagte Löhr. „Messdienerinnen und Messdiener erleben das, mehr noch als alle anderen, aus größter Nähe in der Feier der Eucharistie.“ Einlassen, hören, empfangen und weitergeben – so zu leben bedeute auch, Menschen in Not nicht wegzuschicken, sondern Aufmerksam zu werden für den Nächsten. Wie gehen wir auf Jemanden zu, der vielleicht in der großen Gruppe nicht so gut angenommen ist? Ist da jemand, der nicht genug getrunken oder kein Wasser mehr übrig hat? Sehen wir die, die sich mit der fremden Stadt und ihrem Rhythmus schwer tun? „Wir können in den nächsten Tagen diese Aufmerksamkeit füreinander einüben. Und etwas von dem Eingeübten wieder mit nach Hause bringen“, ermunterte Weihbischof Löhr in seiner Predigt, „aber jetzt geht es erst einmal los!“ Aufregung und Vorfreude Manche der Ministranten fahren bereits zum zweiten oder sogar dritten Mal mit auf die alle vier bis fünf Jahre stattfindende Romwallfahrt. Die meisten Teilnehmer ministrieren bereits seit ihrer Erstkommunion. Viele von ihnen mussten sich jedoch lange gedulden, bis sie jetzt im Alter von mindestens 14 Jahren zum ersten Mal dabei sein dürfen. „Ich bin total aufgeregt“, sagt Annika, 14 Jahre, aus Eppstein. Auch für Anna, 15 Jahre, aus Hasamar ist es die erste Ministrantenwallfahrt. „Ich weiß noch gar nicht, worauf ich mich am meisten freuen soll! Ich glaube einfach auf Rom!“ Markus (14) und Christopher (15) aus dem Rheingau wissen das schon genau: „Die Papstaudienz“, sind sie sich einig. „Das wird eine tolle Stimmung mit den vielen Leuten. Das wird bestimmt ganz groß!“ Die Ministrantenwallfahrt 2014 des Bistums Limburg findet vom 3. bis 11. August statt. Weihbischof Dr. Thomas Löhr wird die Limburger Pilgergruppe auf der Wallfahrt begleiten und die Gottesdienste mitfeiern. Bereits zum zweiten Mal sind die Malteser der Diözese dabei. Elf Sanitäterinnen und Sanitäter im Alter von 16 bis 25 Jahren sorgen mit einem Arzt und einem Einsatzleiter für die medizinische Sicherheit der Limburger Ministranten. Aktuelle Eindrücke von der Ministrantenwallfahrt des Bistums sind auf www.bistumlimburg.de und www.ministrantenarbeit.bistumlimburg.de verfügbar.


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