23 Millionen Euro für die Modernisierung der Frankfurter Tunnelstationen


23 Millionen Euro für die Modernisierung der Frankfurter Tunnelstationen

Programm „Zukunft Bahn“:


Verbesserung der Kundenzufriedenheit durch frisches Erscheinungsbild • Gewölberöhren der S-Bahnstation Ostendstraße werden mit Graffiti-Kunst neu gestaltet

Während der Sperrung des S-Bahn-Tunnels in Frankfurt werden im Rahmen des Qualitätsprogramms „Zukunft Bahn“ in den unterirdischen Verkehrsstationen umfangreiche Revitalisierungsmaßnahmen durchgeführt. Allein 23 Millionen Euro fließen in die Modernisierung und Neugestaltung der Tunnelbahnhöfe. Dabei werden unter anderem 6.500 Quadratmeter Bodenbeläge in den Stationen Frankfurt Hbf (tief), Taunusanlage und Hauptwache erneuert und die Wandpaneele im Lokalbahnhof farblich überarbeitet.

Optischer Schwerpunkt liegt auf der 1989 gebauten Station Ostendstraße mit ihren zwei jeweils 247 Meter langen Bahnsteigen. Die beiden Gewölberöhren werden nach einem Entwurf des Frankfurter Graffiti-Künstlers Andreas von Chrzanowski (»CaseMclaim«) neu gestaltet und gemeinsam mit internationalen Künstlern optisch aufgewertet. Insgesamt wird eine Fläche von 6.600 Quadratmeter mit Streetart künstlerisch ausgestaltet. Zusätzlich werden die Röhren mit Lichttechnik an das Gesamtkunstwerk angepasst.

Frankfurt ist kreativ: Mit Hilfe der Bahn wird das in der Station Ostendstraße gestalterisch umgesetzt. Aufgrund der mehrjährigen Zusammenarbeit mit dem Künstler wie beispielsweise bei der Gestaltung des Bahnhofs in Hünfeld oder der Personenunterführung in Frankfurt Ost und des gewachsenen gegenseitigen Vertrauens war „CaseMclaim“ bei der Umsetzung des Projekts in der Ostendstraße freies künstlerisches Wirken möglich. Um dem Tunnel eine gewisse Natürlichkeit zu verleihen, wurde die Grundfarbe grün gewählt und auf Wunsch der Bahn mit bunten Elementen angereichert. Das Motiv „laufende Hände“ steht dabei für die Kraft durch Bewegung und passt sich gestalterisch der jeweiligen Fahrtrichtung an.

Die Arbeiten in der einen Röhre sind inzwischen fast abgeschlossen und werden ab nächste Woche in der gegenüber liegenden Röhre fortgeführt. Ab dem 26. August können dann täglich fast 30.000 Fahrgäste und Besucher der Ostendstraße das beeindruckende Gesamtkunstwerk erleben.


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