17-jährige Carmen Schott und der 15-jährige Dominik Guggemos beim Trompetensolo

Volkschor Thalia und Blasorchester Höchst konzertierten in Zeilsheim

Zum ersten Mal haben der Traditionschor Thalia und das Blasorchester Höchst in der Stadthalle Zeilsheim ein gemeinsames Konzert gegeben. Wie würde sie ankommen, die Mischung aus Chorgesang und Blasmusik? Die Karten waren schon einmal „weggegangen wie warme Semmeln“, der Konzertraum bis auf den letzten Platz gefüllt.
Stimmungsvolle Melodien von Chor und Orchester sorgten dafür, dass der Funke schnell auf das Publikum überging. Die Einleitungstitel „Carrebean Variation“ und „Conquest of Paradise“ passten gut zu dem sonnigen Frühlingstag.

Begeisterung lösten die Solos aus. Chorleiter Heinz Marosch (alias Benny Maro) präsentierte die Frankfurter Hymne „Keine Heimat dieser Erde“ – und das Afrika-Medley „Out of Afrika“. Die 17-jährige Carmen Schott glänzte mit „The Girl from Ipanema“ und „I Will Survive“, und zusammen mit dem 15-jährigen Trompeter Dominik Guggemos wurden die „Schwarzwaldtrompeten“ stimmungsvoll präsentiert.

Schön war es, die Freude in den Gesichtern beim Publikum zu sehen, als Heinz Marosch begleitet vom 30-köpfigen Orchester die kurzfristig einstudierte Ballade „You Raise Me Up“ vortrug.

„What a wonderful World“ aus dem Jahre 1968 wurde von Heinz-Otto Sperzel brillant mit dem Tenorsaxofon dargeboten. Immer etwas Besonderes bei Konzerten sind Stücke, bei denen das Alphorn zum Einsatz kommt. Mit der „Alphorn Ballad“ rundete der musikalische Leiter des Blasorchesters, Simon Kunst, die „Solistenparade“ ab.

Gemeinsam begaben sich Chor und Orchester mit dem „Fliegermarsch“ noch auf einen „musikalischen Höhenflug“. Mit zwei Zugaben und stehenden Ovationen endete der reichhaltige musikalische Konzertnachmittag.

Konzerte sind immer einmalig und Orte der Begegnung. Diese „Frühlingsbegegnung“ von Volkschor Thalia und Blasorchester ist beim Publikum gut angekommen. Vielleicht wurde damit der Grundstein für Folgeveranstaltungen zu „Chorgesang trifft Blasmusik“ gelegt.

Text und Foto: Lindenthal

Frankfurter Zeitungsverlag


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