Bester Ü40 bei SG Hoechst Classique

V. l. n. r. Schirmherr Gerhard Mayer-Vorfelder, Andreas Grabitsch, Rolf Hocke Vizepräsident DFB und Präsident des Hessischen FV

-red- „Wer Andreas Grabitsch kennt, wird sich nicht wundern, dass er zum Spieler des Turniers gewählt wurde“, scherzt Teammanager Helmut Wagner. Grabitsch ist Kapitän der Classiquer und seit vielen Jahren eine feste Größe in der Stammformation. Der Stürmer der Old Boys aus dem Frankfurter Westen wurde von den 10 Trainern der teilnehmenden Clubs zum besten Spieler des DFB-Ü40 Cups gekürt.

Die Auszeichnung überreichten Gerhard Mayer-Vorfelder (Schirmherr Ü40 Cup) und Rolf Hocke (Vizepräsident DFB und Präsident des Hessischen FV). Topplayer Andreas Grabitsch freut sich natürlich über die Auszeichnung und weiß genau, wem er sie zu verdanken hat: „Fußball ist ein Mannschaftssport. Der Star ist die Mannschaft. Ohne mein Team könnte ich zu Hause bleiben und Fußball gucken statt spielen. Es gibt kaum was Schöneres, als mit den Jungs unterwegs zu sein“.

Dass das Ziel Deutscher Meister zu werden, nicht erreicht wurde, davon geht die Welt für die Jungs aus Höchst nicht unter. „Wir sind ja noch jung! Dann holen wir den Titel eben nächstes Jahr“, verspricht Helmut Wagner. Das Turnier am letzten Wochenende begann für die Höchster Buben, wie geplant.

Nach einem 0:0 Unentschieden gegen den Westdeutschen Meister FC Hennef 05 und einen 3:1 Sieg über den Nordostdeutschen Vizemeister 1-Suhler SV 06 stand das Classique Team auf dem ersten Tabellenplatz in Gruppe A.

Am zweiten Turniertag konnte man nicht an die Erfolge des Vortages anknüpfen. Schon zwei Unentschieden gegen den Südwestmeister Sportfreunde Köllerbach und den Titelverteidiger TSV Lesum-Burgdamm hätten ausgereicht, um in die Endrunde zu kommen. Gegen die Sportfreunde Köllerbach wollte die Classique das Halbfinale klar machen. Doch das Spiel ging knapp mit 1:0 verloren. Im entscheidenden Match gegen den TSV Lesum-Buregdamm musste nun ein Sieg her.

Trotz einer Leistungssteigerung konnten die cleveren Lesumer nicht ausgeschaltet. Das Spiel ging mit 0:2 verloren, damit waren die Titelträume der SG Hoechst Classique geplatzt. „Man muss der Mannschaft trotzdem ein Kompliment machen. Wir sind das einzige Team, das an allen drei DFB-Ü40 Cups, seit der Einführung dieser Deutschen Meisterschaft, teilgenommen hat“, erklärt Teammanager Wagner. Ein dritter Platz 2007 und die Vizemeisterschaft 2008 sind Erfolge, die sich sehen lassen können.

Auch die „Ewige Tabelle“ des DFB-Ü40-Cups führen die Hoechster an. Das Ziel heißt jetzt Ü40 Cup 2010 und natürlich (wie schon seit vielen Jahren) Geld sammeln für die Leberechtstiftung. Die SG Hoechst Classique spielt für einen guten Zweck. Die Einnahmen kommen einer Stiftung zugute, die behinderten Menschen hilft. „Meister werden wollen Sportler eigentlich immer.

Dass wir dabei die Menschen nicht vergessen, denen es nicht so gut geht, das zeichnet die SG Hoechst Classique aus“, freut sich Helmut Wagner. Vielleicht sogar mehr, als jeder gewonnene Titel.


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