Cunitz ehrt Beirat Soziale Stadt Unterliederbach-Ost

Anerkennung für bürgerschaftliches Engagement

Bürgermeister Cunitz ehrt Beirat Soziale Stadt Unterliederbach-Ost ‚Engelsruhe’

(pia) Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz hat die 21 Mitglieder des Beirats Soziale Stadt Unterliederbach-Ost ‚Engelsruhe’ in einer Feierstunde geehrt. In den Räumen des Planungsdezernates überreichte Cunitz eine Urkunde „in dankbarer Anerkennung des mehrjährigen bürgerschaftlichen Engagements im Beirat“. Cunitz dankte für die Arbeit und lobte: „Sie haben sich kontinuierlich und konstruktiv eingebracht, auf Missstände im Quartier hingewiesen und Verbesserungen angeregt, die dann vom Stadtplanungsamt aufgenommen und umgesetzt wurden.“

Die Einrichtung des Beirats nannte Bürgermeister Cunitz „einen hervorragenden Weg, um zu einer breiten Beteiligung in einem Erneuerungsprozess zu kommen.“ Das habe die fruchtbare Arbeit des Beirats gezeigt. Als besondere Erfolge im Quartier stellte er heraus: die Verbesserung der Situation für Kinder und Jugendliche, die Verbesserung der Aufenthaltsqualität, die Einrichtung eines Bewohnertreffs und parallel dazu die Gründung des Nachbarschaftsvereins Unterliederbach (nU) als Träger für den Treff sowie das Engagement für eine Verbesserung der Versorgungssituation durch die Ansiedlung eines Lebensmitteldiscounters. „Die Aufzählung könnte leicht um zahlreiche Projekte erweitert werden“, sagte Cunitz.

Die Siedlung Engelsruhe ist ein reines Wohngebiet am Rande von Unterliederbach. Im Dezember 1999 wurde sie in das damals neu aufgelegte Bund-Länder-Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt“ aufgenommen. Das Verfahren ist auf zehn Jahre begrenzt, zuzüglich einer Auslaufphase von drei Jahren. Um die Bewohnerschaft dauerhaft in den Erneuerungsprozess der „Sozialen Stadt“ einzubinden, war im Jahr 2003 ein Konzept für einen Beirat ‚Soziale Stadt’ erarbeitet und mit dem Ortsbeirat 6 abgestimmt worden. Auf dieser Grundlage wurde 2004 der Beirat eingerichtet. Seit seiner konstituierenden Sitzung im April 2004 bis Ende 2012 tagte er insgesamt 43-Mal.

Da das Verfahren inzwischen abgeschlossen ist, wird fortan die Beiratsarbeit durch sogenannte Nachbarschaftsgespräche fortgeführt. Sie sollen in loser Reihe vom Nachbarschaftsverein Unterliederbach mit Unterstützung des Quartiersmanagements organisiert werden. Daher sprach Cunitz seine Hoffnung aus: „Da viele Beiratsmitglieder im Nachbarschaftsverein Unterliederbach aktiv sind, können sie auf diese Weise ihre Erfahrungen und Kenntnisse auch weiterhin gewinnbringend in die Gebietsentwicklung einbringen.“


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