Frankfurt bietet zur Fußball-WM ein Rahmenprogramm am Fluss

Ballzauber und Fußballgärten
Frankfurt bietet zur Fußball-WM ein Rahmenprogramm am Fluss
In rund fünf Wochen beginnt die FIFA Frauen-Fußball WM. Frankfurt will sich auch abseits des grünen Rasens als Hauptstadt des Frauenfußballs beweisen. Schon am Vorabend des Eröffnungsspiels setzt die Show „Ballzauber“ die Faszination Fußball in Szene. Und eine Fanmeile am Fluss, die „Frankfurter Fußballgärten“, wird jeden Tag Programm bieten.
Frankfurt am Main (pia) „Wir möchten eine Frauen-WM erleben, die abseits des Stadionrunds in der Stadt und in der gesamten Rhein-Main-Region für ausgelassene Stimmung und eine friedlich-freudige Atmosphäre sorgt“, formuliert Frankfurts Oberbürgermeisterin und Fußballanhängerin Petra Roth ihre Hoffnungen für das Fußball-Großereignis in der Mainmetropole.
Eröffnungsshow „Ballzauber“
Der Anstoß für das Rahmenprogramm gibt am Vorabend des Eröffnungsspiels, am Samstag, 25. Juni, die spektakuläre Show „Ballzauber“ am Mainufer zwischen Holbeinsteg und Untermainbrücke, zu der rund 200.000 Gäste erwartet werden. Frankfurt ist damit übrigens die einzige der acht deutschen WM-Städte, die ein eigenes Begrüßungsfest außerhalb des Stadions veranstaltet. Ein Mix aus Live-Performance, Video, Licht, Artistik, Pyrotechnik und natürlich Musik wird die Faszination Fußball in Szene setzen. Frankfurt wolle auch „bei den Side-Events am Ball zaubern“, sagt Thomas Feda, Geschäftsführer der für das Rahmenprogramm zuständigen Frankfurter Tourismus&Congress GmbH (TCF).
Bühne auf Pontons im Main
Im Mittelpunkt der Schau steht, beziehungsweise schwimmt mit Hilfe von Pontons, eine 14 Meter hohe Bühne in Form und Aufmachung eines überdimensionalen Fußballs. In sechs Szenen vom Anstoß bis zum Finale stellt die 30-minütige Darbietung alle 24 teilnehmenden Nationen vor. Eine Opernsängerin wird zudem mit der Fußballhymne „You’ll never walk alone“ die deutschen und internationalen Gäste auf die drei spannenden Wochen einstimmen. Zu der Schau gehören auch 30 Ruderboote, die auf dem Main für effektvolle Momente sorgen. „Aus der Tiefe des Raumes kommt der Ballzauber“, gibt Feda die taktische Marschroute für die Eröffnungsshow vor.
Fanmeile am Ufer
Auch während der WM bleibt das Sachsenhäuser Mainufer Anziehungspunkt für alle Fußballfreunde. Während in der Arena im Stadtwald vier Spiele – darunter die Begegnung Deutschland gegen Nigeria am 30. Juni und das WM-Finale am 17. Juli – ausgetragen werden, bietet die Fanmeile am Fluss unter dem Namen „Frankfurter Fußballgärten“ jeden Tag von 11 bis 23 Uhr beziehungsweise am Wochenende bis 1 Uhr Programm. Für Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth geht es dabei nicht um eine Wiederholung des „Sommermärchens“ der Männer-WM 2006. Vielmehr soll die Frauen-WM „etwas anderes, aber ebenso Wunderbares“ werden.
Fußballspannung auf der Leinwand im Main
In den Fußballgärten, die genauso wie die Eröffnungsshow keinen Eintritt kosten werden, können alle 32 Spiele der weltbesten Kickerinnen live auf im Main „schwimmenden“ 40 bis 50 Quadratmetern großen Leinwänden verfolgt werden. Darüber hinaus bietet die rund 80 Meter lange Fanmeile kulinarische Köstlichkeiten und kulturelle Höhepunkte. Für die musikalische Unterhaltung sorgen neben vielen anderen Künstlern die Top-Acts Laith Al-Deen, Glashaus und Christina Stürmer. Selbst aktiv werden können die Besucher auf einem Abenteuerspielplatz und einem Fußballkleinspielfeld. Für eine besondere Mitmachaktion sorgt das Dialogmuseum in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Sportamt: Ein Torw andschießen im Dunkeln dürfte für viele Fußballfans eine ganz neue Erfahrung sein.
Über eine Million Gäste erwartet
Die Organisatoren der Eröffnungsshow „Ballzauber“ und der „Frankfurter Fußballgärten“, für die die Stadt Frankfurt insgesamt zirka 3,7 Millionen Euro zur Verfügung stellt, hoffen auf rund 1,5 Millionen Gäste im Verlauf der WM. Neben den WM-Spielen, so wünscht es sich Frankfurts Sportdezernent Markus Frank, soll auch das Rahmenprogramm dazu beitragen „Frankfurt als lebenswerte und tolerante Metropole zu positionieren“.
Michael Weilguny


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