Kämmerer Becker zieht Bilanz zur Halbzeit des Bürgerhaushaltes

Frankfurterinnen und Frankfurter stecken voller kreativer Ideen
Kämmerer Becker zieht Bilanz zur Halbzeit des Bürgerhaushaltes 2013
(pia) Die ersten zwei Wochen der einen Monat andauernden Beteiligungsphase für den Frankfurter Bürgerhaushalt 2013 sind vorbei. Stadtkämmerer Uwe Becker ist mit der Zwischenbilanz sehr zufrieden. „Es hat sich gezeigt, dass die Frankfurterinnen und Frankfurter voller kreativer Ideen sind“, sagte Becker.

Das Projekt „Bürgerhaushalt“ bietet den Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern erstmals die Möglichkeit, Vorschläge zum Sparen und Fördern in der Stadt einzubringen. Jeder zehnte Besucher der Beteiligungsplattform www.ffm.de hat sich inzwischen als Benutzer registriert.

Bis zur „Halbzeit“ sind 742 Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern eingereicht worden. Darunter 413 zu Einsparmöglichkeiten, weitere 274 beschäftigen sich mit Förderungspotenzial. Die meisten Ideen der Frankfurterinnen und Frankfurter finden sich im Bereich Wohnen, Verkehr und Umwelt, gefolgt von Bildung, Gesundheit und Soziales sowie Verwaltung und Finanzen.

„Die über 1.100 registrierten Nutzer beteiligen sich äußerst aktiv am Bürgerhaushalt 2013. Mehr als jeder zweite User hat statistisch gesehen einen Vorschlag eingebracht und für zehn Vorschläge gevotet. Und die über 200.000 Seitenaufrufe zeigen deutlich, dass die Vorschläge aufmerksam gelesen und fleißig kommentiert werden“, so Stadtkämmerer Uwe Becker.

Noch bis zum 11. Dezember können die Frankfurterinnen und Frankfurter ihre Vorschläge auf www.ffm.de, per Telefon, per Post oder bei den Promotoren der Infotour abgeben. In der darauffolgenden Woche kann dann nur noch bewertet werden. „Damit wollen wir auch Ideen, die auf die letzte Minute eingestellt werden, die Möglichkeit geben, in die Top 100 gevotet zu werden“, erklärte Becker.

Am 18. Dezember endet die erste Beteiligungsphase des Frankfurter Bürgerhaushalts 2013. Die 100 am besten bewerteten Vorschläge werden am 20. Dezember vorgestellt und werden anschließend von der Verwaltung überprüft. Weiter geht es dann im März 2013 mit dem Bürgerforum, bei dem die „TOP 100“ diskutiert werden. Am Ende wird das Bürgerforum seine Empfehlung dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung vorlegen.


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