Frankfurter Stadtgeläut

Brauch seit 1856
Frankfurter Stadtgeläut am Samstag vor dem ersten Advent
(pia) An diesem Samstag, 27. November, findet wieder von 16.30 bis 17 Uhr das „Große Frankfurter Stadtgeläut“ statt. Traditionsgemäß erklingen immer am Samstag vor dem erster Advent die Glocken von zehn Kirchen in der Innenstadt. Dabei handelt es sich neben den Dotationskirchen, die seit der Säkularisation von 1803 Eigentum der Stadt sind, um die Paulskirche und um das Karmeliterkloster. Der Brauch besteht bereits seit 1856.
In diesem Jahr können allerdings wegen Umbau-, Sanierungs- und Überprüfungsmaßnahmen die Glocken des Karmeliterklosters und die große Glocke der Katharinenkirche nicht geläutet werden.
Den Auftakt beim Großen Stadtgeläute macht wieder die Paulskirche. Ihr schließen sich die Katharinenkirche an der Hauptwache, die Liebfrauenkirche, die Peterskirche und die Heiliggeistkirche an. Es folgen dann die Leonhardskirche, die Alte Nikolaikirche am Römerberg und die auf der südlichen Mainseite gelegene Dreikönigskirche. Am Ende erhebt sich auch das Geläut des Kaiserdoms. Die dort erklingende „Gloriosa“ ist mit ihren fast 12.000 Kilogramm die zweitgrößte Glocke Deutschlands.


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