Das Bahnhofsviertel der Zukunft – eine Vision

Das Bahnhofsviertel der Zukunft – eine Vision

Projektarbeit ,Open Space im urbanen Umfeld‘ wird im Stadtteilbüro ausgestellt

(pia) Clemens Fritsch von der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) hat sich in seiner Masterthese damit beschäftigt, Raum zum gemeinsamen Leben, Arbeiten, Handeln, Denken sowie zu spontanen Interventionen zu schaffen; Raum, der jederzeit von jedem genutzt und weiterentwickelt werden darf. „Open Space im urbanen Umfeld“ ist sein Titel, nun wird es im Stadtteilbüro Bahnhofsviertel, Moselstraße 6a, vom 16. bis 26. April ausgestellt.

In dem Projekt geht es darum, wie vorhandene, urbane Probleme teilweise gelöst werden können bzw. wie ein Stück Stadtraum neu gedacht werden kann. Die dafür notwendige Infrastruktur basiert auf dem Gedanken eines „Open Space“ – das heißt einer raumbildenden Struktur ohne formale Funktion. „Das Projekt sieht sich nicht als eine generelle Problemlösung im urbanen beziehungsweise suburbanen Kontext. Vielmehr möchte es ein Ort für urbane Pioniere herstellen. Der Grundgedanke des Projektes ist es, Anreize für die Pioniere zu schaffen, die in einem belebten, urbanen Umfeld agieren möchten“, so Clemens Fritsch. Ein weiterer Grundgedanke des Konzeptes liegt im gemeinsamen Entdecken. Hauptziel ist es, die vorhandene Infrastruktur zu nutzen sowie spontan eigene und partielle Bedürfnisse temporär weiterzuentwickeln und zu erforschen. Das Projekt kann in seiner offenen Struktur auf vielerlei Tendenzen im urbanen Raum reagieren – sei es auf Sportarten, welche für den urbanen Raum neu gedacht beziehungsweise adaptiert werden, sei es im Bereich von ökologischem Gemüseanbau im Stadtraum oder auch auf den Trend, neue Arbeitswelten oder temporäre Wohnformen zu erschließen.

Mit dem Programm Stadtumbau in Hessen – Bahnhofsviertel am Main – sowie dem Förderprogramm zur Wohnraummodernisierung und zur Umnutzung leer stehender Gewerberäume zu Wohnungen stärkt die Stadt Frankfurt die Entwicklung der Wohnnutzung im Bahnhofsviertel. Planerische Anstöße, wie das Projekt „Open Space im urbanen Umfeld“ helfen in diesem Zusammenhang, gerade über schwierige Grundstücke und Situationen neu nachzudenken.


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