Bunkerdächer bewohnen und begrünen

Die Bunker in Frankfurt sind heute überwiegend soziale Orte mit gemeinwohlorientierter und kultureller Nutzung und damit Teil des Lebens in den Stadtteilen. Wenn darüber hinaus die Bunkerdächer bewohn- und begrünbar werden, könnte die friedliche Konversion der Bunkeranlagen komplettiert werden, erklärten die planungspolitischen SprecherInnen der CDU-Fraktion und der Fraktion Die GRÜNEN im Römer, Dr. Nils Kößler und Ursula auf der Heide. „Diese Chance zur Weiterentwicklung der sechs Hochbunker, die die Stadt Frankfurt erwerben möchte, wollen wir mit unserem Antrag überprüfen lassen.“

Die Stadt Frankfurt möchte sechs Hochbunker von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ankaufen. Durch den Ankauf soll die aktuelle Nutzung der Bunker, durch Vereine und Bands erhalten und langfristig sichergestellt werden.

Da die Bunker zumeist in Wohngebieten stehen, ist überdies die Aufstockung durch Wohnraum naheliegend. Dabei soll insbesondere darauf geachtet werden, dass die bestehenden Nutzungen nicht eingeschränkt werden.

„Wir unterstützen das Vorhaben des Magistrats ausdrücklich. Zumal auch die mögliche Begrünung der Bunkerdächer für die Bürgerinnen und Bürger und unser Stadtklima vorteilhaft wäre“, führten Kößler und auf der Heide weiter aus, „Denn Dachgärten haben einen positiven Einfluss auf das Mikroklima und stehen damit ganz im Zeichen unserer Klimaanpassungsstrategie. Und die Bunkerdächer könnten so weiteren Raum für gemeinsame Aktivitäten und Entspannung der Menschen im hohen Grün bieten.“

Von diesen Überlegungen ausgenommen bleibt der Bunker an der Friedberger Anlage, der weiterhin der Initiative 9. November als Gedenkort zur Verfügung steht. M. Köhler

 


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