Verschollen geglaubte Schätze der Familie von Holzhausen finden ihren Weg zurück ins Holzhausenschlösschen

»Verschollen geglaubte Schätze der Familie von Holzhausen finden ihren Weg zurück ins Holzhausenschlösschen«

Die Frankfurter Bürgerstiftung zeigt ab dem 7. September anlässlich des 150. Geburtstags des Stifters Adolph von Holzhausen eine Ausstellung im Holzhausenschlösschen

Letzte Woche sind in Paris bisher unbekannte wertvolle Gegenstände aus der damaligen Wohnung des Stifters aufgetaucht u.a. auch wunderschöne Familienportraits

Mittwoch // 7. September 2016 // 19.30 Uhr

Frankfurter Bürgerstiftung // Holzhausenschlösschen Justinianstraße 5 // 60322 Frankfurt

Zuerst plante man nur die drei Wandvitrinen im Eingangsbereich zum 150. Geburtstag des Stifters des Holzhausenschlösschens, Adolph Freiherr von Holzhausen, zu füllen und einen Vortrag am Geburtstag selbst, dem 7.9., zu halten. Doch jetzt wird im Holzhausenschlösschen unter Hochdruck gearbeitet, denn ca. 15 Vitrinen und zahlreiche Gemälde werden gezeigt, bisher verborgene Schätze einer Familiengeschichte, die man bis vor wenigen Tagen noch nicht kannte oder die lange Zeit in Museums-Depots verwahrt wurden. Erst letzte Woche sind durch Zufall aus einem Privatbesitz in Paris alte bisher unbekannte Fotografien zur Frankfurter Familiengeschichte des Holzhausenschlösschen-Stifters und Frankfurter Mäzen Adolph Freiherr von Holzhausen in einem alten Familienalbum aufgetaucht. Clemens Greve, Kurator der Ausstellung, der auch seit 19 Jahren Geschäftsführer der Frankfurter Bürgerstiftung ist, suchte schon lange nach solche Dingen, die die bisher geschriebene Geschichte der ältesten urkundlich erwähnten Frankfurter Familie von Holzhausen ergänzen könnten. U.a. auch dafür plante er beim Umbau des Holzhausenschlösschens schon vorsorglich Vitrineneinbauten, die neben den Wandvitrinen in zahlreichen Nischen einzubauen sind. Jetzt werden nicht nur die drei Wandvitrinen benötigt, nein auch alle übrigen 15 Tischvitrinen werden gefüllt, da weit mehr Gegenstände zur Familiengeschichte auftauchten, von denen bisher die „Geschichtsschreibung“ nichts wusste. Zu einer regelrechten Sensation führte eine Begegnung zwischen Greve und einer Nachfahrin der Familie von Holzhausen, Jaqueline Baroness von Hammerstein-Loxten. Beide trafen sich erst vor wenigen Wochen in Frankfurt, dann in Paris, da dort von Greve ein ganzer Familienschatz besichtigt werden sollte. In wenigen Tagen wird dieser, wenigstens zu einem Teil ab dem Stiftergeburtstag, dem 7.9.2016, in einer Ausstellung auf allen Etagen des Holzhausenschlösschens zu besichtigen sein. Neben den wertvollen der Öffentlichkeit unbekannten Fotografien, wird ein sehr schönes Portrait der Schwester neben dem des Stifters zu sehen sein. Die Schwester des Stifters, Auguste Freiin von Holzhausen ist die Urgroßmutter der o.g. Baroness von Hammerstein-Loxten. Sie war öfters bei ihrem Bruder, dem letzten Holzhausen der Frankfurter Linie, im Holzhausenschlösschen zu Besuch. Allerdings fehlten bisher jegliche Bilder und Hinweise hierzu, in Paris wurden diese jetzt gefunden. Aber auch weitere wertvolle bisher unbekannte Ansichten des Holzhausenschlösschens und des Parks sind zu sehen und wertvolles Glas, Porzellan und Silbergerät aus dem Haushalt der Oed, entstanden vom 16. bis 20. Jh. Zahlreiche dieser Dinge waren in Paris eingelagert und sind für die am 7.9. zu eröffnende Ausstellung für einige Monate wieder an ihren Herkunftsort, das Frankfurter Holzhausenschlösschen, zurückgekehrt. Die Eröffnung der Ausstellung am 7.9. ist bereits ausgebucht. Clemens Greve wird aber gerne in der Zeit vom 8.9. bis zum 26.11. Gruppen ab 10 Personen durch die Ausstellung führen. Anmeldung erwünscht unter info@frankfurter-buergerstiftung.de

Foto: A.-v.-Holzhausen-und-Schwester-Auguste-(hinterste-Reihe-1.v.l.-und-2.-v.l.)-um-1900-(c)-privat


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