Weitere Modulbau-Kitas entstehen in Zeilsheim, in Eckenheim, in Unterliederbach und im Europaviertel

Neues Haus für den Hort Lollipop – Beitrag zum Klimaschutz auf dem Dach

Symbolische Schlüsselübergabe für die Modulbau-Kita in Fechenheim mit Stadtrat Jan Schneider

(pia) Nur zehn Monate nach dem ersten Spatenstich feiert Stadtrat Jan Schneider die symbolische Schlüsselübergabe der Modulbau-Kita „Pfortenstraße“ an den künftigen Träger der Einrichtung, den Internationalen Bund. Die Kita in Fechenheim ist eine von sechs Modulbau-Kitas, die im Rahmen des städtischen Reformprojektes „Optimierung des Kita-Baumanagements“ unter der Federführung von Reformdezernent Jan Schneider im Frankfurter Stadtgebiet entstehen.

„Ganz besonders glücklich über den zügigen Bau der Kita dürften die Kinder des Hortes Lollipop sein“, mutmaßt Stadtrat Schneider. Sie warten schon lange auf den Umzug vom Provisorium in der Konstanzer Straße in neue Räume. Der nun bald anstehende Einzug in den Modulbau, der in Holzständerbauweise in der Pfortenstraße errichtet wurde, werde die lange Wartezeit aber gewiss belohnen, so der Stadtrat weiter. Der Neubau biete nicht nur helle, freundliche und große Räume, sondern auch zeitgemäße Technik und damit hohen Komfort in der täglichen Nutzung. Auf dem Dach des Gebäudes wurden beispielsweise 144 Solarmodule installiert, die jährlich etwa 32.500 Kilowattstunden Strom erzeugen. „Das entspricht einer Leistung, die auch für 27 Einzelhaushalte ausreichen würde. Durch die Photovoltaikanlagen können die Kitas im Jahresschnitt ihren Eigenbedarf decken und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, denn pro Kita werden jährlich etwa 23 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid vermieden“, berichtet Schneider und führt fort: „Etwa 55 Prozent des täglich produzierten sauberen Sonnenstroms werden direkt für den Eigenverbrauch der Kita verwendet und der Rest in das Stromnetz eingespeist.“

Investor und Betreiber der Solarmodule ist die Photovoltaik GbR. Den Entwurf für die Modulbau-Kitas lieferte das Frankfurter Architekturbüro Ferdinand Heide. Das Konzept, die Verwendung eines Architektenentwurfs für mehrere Kitas, die Beauftragung eines Generalunternehmers und die modulare Holzständerbauweise, ermöglicht den Bau sechs neuer Kitas mit den für vier Kitas vorgesehenen finanziellen Mitteln. Damit werden 600 neue Betreuungsplätze innerhalb kürzester Zeit geschaffen.

Weitere Modulbau-Kitas dieser Serie, die in Kürze fertiggestellt und an die jeweiligen Träger übergeben werden können, entstehen in Zeilsheim, in Eckenheim, in Unterliederbach und im Europaviertel. Eine der beiden Kitas im Europaviertel, die Kita Paulus Am Römischen Ring, konnte bereits vor einigen Wochen an den Träger übergeben werden.

Zu den bereits vorhandenen Hort-Gruppen richtet der Internationale Bund in der Pfortenstraße in den nächsten Monaten auch zwei Kindergarten-Gruppen ein.

Foto: Architekt_Ferdinand_Heide_Stadtrat_Jan Schneider_Ulrich_Hermann_Internationaler_Bund_copyright_Tina_Koehler


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