Politik

Das Nachtflugverbot – ein Zankapfel

FRANKFURT (sw) Hinter der Zukunft der nächtlichen Aktivitäten auf dem Frankfurter Flughafen steht weiterhin ein großes Fragezeichen. Im Jahr 2000 hatte die Mediationsgruppe versucht, einen Konsens der Forderungen von Befürwortern und Gegnern des Ausbaus zu finden und schlug auch eine Strategie vor. Die ursprüngliche Idee: Der Flughafen bekommt die Landebahn – die Bevölkerung dafür ein striktes Nachtflugverbot. Ein Tauschgeschäft, das in der Politik bei vielen als akzeptable Lösung Anklang fand.

Das Frankfurt-F auf dem Nummernschild bleibt Pflicht

(pia) In einer Presseveröffentlichung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung vom 29. März 2010 wird darauf hingewiesen, dass Autofahrer, die innerhalb Hessens umziehen und ihr Nummerschild behalten wollen, sich künftig den Weg zur Zulassungsstelle sparen können, auch wenn ihr Wohnsitz im Bezirk einer anderen Zulassungsstelle liegt.

NACHT DER MUSEEN Frankfurt und Offenbach 2010

Eine NACHT voller Highlights: In der Schirn Kunsthalle ist das Werk des Neo-Impressionisten Georges Seurat zu bestaunen und im Städel Museum begeistert der Expressionist Ernst Ludwig Kirchner. Wer die bissigen Karikaturen von Poth im caricatura museum sehen will oder das „Wesen im Ding“ im Frankfurter Kunstverein ergründen möchte, hat in der NACHT noch einmal die Gelegenheit, bevor diese Ausstellungen enden. Diesmal unternimmt die NACHT einen Ausflug in das Bahnhofsviertel, wo u.a. Galerien und das Atelierfrankfurt e.V. junge Kunst, Konzerte, Rundgänge durch den Hauptbahnhof und Filme präsentieren.

Turnhalle der Carl-von-Weinberg-Schule für Lehrer und Schüler unzumutbar

Der Lärmpegel während des Sportunterrichts erscheint bei gleichzeitiger Benutzung der drei kleinen Felder in der neuen Turnhalle der Carl-von-Weinberg-Schule für Lehrer und Schüler unzumutbar / Schulleitung, Personalrat und Schulelternbeirat fürchten um gesundheitsschädigende Folgen und haben Nachhallmessungen in Auftrag gegeben / Als Notlösung findet der Sportunterricht derzeit zum Teil in Klassenzimmern statt.

Planungswerkstatt Bolongaropalast

(pia) Die von Oberbürgermeisterin Roth einberufene Planungswerkstatt zur künftigen Nutzung des Bolongaropalastes nimmt ihre Arbeit auf und wird am 26. April um 18 Uhr erstmalig stattfinden. Damit setzt Petra Roth ihre Ankündigung in die Tat um, die Perspektiven für den Barockpalast gemeinsam mit den Bürgern zu erarbeiten.

Frankfurter Bürgerpreis

(pia) Die Stadt Frankfurt und die 1822-Stiftung der Frankfurter Sparkasse vergeben zum dritten Mal den mit insgesamt bis zu 10.000 Euro dotierten Frankfurter Bürgerpreis. Bis zum 30. April 2010 können sich Ehrenamtliche bewerben oder vorgeschlagen werden. Gesucht werden Personen, Vereine und Unternehmen, die Menschenleben retten, Mitmenschen helfen und Benachteiligten Chancen eröffnen.

Stadtteilbotschafter von Goldstein sind offen für neue Projekte

(Goldstein) bvö Es geht um kreatives Miteinander und aktive Freizeitgestaltung für 10 bis 14-jährige Kinder im Stadtteil. „Das können verschiedene Sportangebote sein, gemeinsames Kochen, eine Grillparty oder ein Wochenend-Camp mit Beach-Handball-Turnier“ zählt der 21-jährige Student des Bauingenieurwesens Oliver Lange seine Ideen auf. „Dabei haben wir z.B. Sportangebote ausgewählt, die nicht alltäglich sind, weil sie vor Ort nicht angeboten werden oder relativ teuer sind“ erklärt er.

Im März starten die Skater wieder zur schnellsten Nachttour Europas

Frankfurt gilt als Pionierstadt der deutschen Inline Skating Bewegung. Bereits seit 1999 lockt das Tuesday Night Skating, das Kenner als eines der schnellsten Europas schätzen, jedes Jahr zehntausende Teilnehmer in die City. Organisiert wird der Event nach wie vor von seinem Initiator Dirk May. Am 30. März geht es in diesem Jahr zum ersten Mal wieder auf die Rollen.

Steinewerfen von nächtlicher Autobahnbrücke ist versuchter Mord

Nürnberg (D-AH) – Wirft jemand in der Nacht schwere Steinbrocken von einer Brücke auf die unbeleuchtete Autobahn darunter, so ist eine Verurteilung wegen des schweren Eingriffs in den Straßenverkehr nicht ausreichend. Vielmehr handelt es sich dabei immer auch um versuchte schwere Körperverletzung bzw. versuchten Mord. Darauf hat jetzt der Bundesgerichtshof bestanden (Az. 4 StR 450/09).